Hintergründe
»Hurrah! Hurrah!« riefen zugleich Michel Ardan und Nicholl. In der That bewies diese dichte Finsterniß, dass das Projectil sich von der Erde entfernt hatte. Denn die damalige helle Beleuchtung des Erdbodens durch den Mondschein wäre den Reisenden sichtbar gewesen, wenn sie sich noch im Bereich seiner Oberfläche befunden hätten. Diese Dunkelheit lieferte auch den Beweis, daß das Projectil bereits über die Grenze der atmosphärischen Luftschichte gelangt war, denn das in derselben verbreitete zerstreute Licht hätte auf seine Metallwände eine Rückstrahlung ausgeübt, welche ebenfalls mangelte. Dieses Licht hätte die Linse des Gucklochs bestrahlt, und dieses Glas war unbeleuchtet. Es war also gar kein Zweifel mehr, daß die Reisenden sich von der Erde entfernt hatten. (Jules Verne: Reise um den Mond, 1870)
Die Wanderausstellung »Up to Space«, nach dem Universum Bremen in Paris, Barcelona, Valencia und Lissabon zu sehen, befasste sich dagegen mit der Gegenwart und Zukunft der bemannten Raumfahrt. Virtuelle Reisen ins All und zum Mond, der Alltag auf der Internationalen Raumstation (ISS) und das Gefühl der Schwerelosigkeit konnten erlebt werden. Interaktive Exponate erleichterten das Lernerlebnis. Materialien, Licht und echte Weltraumtechnologie schufen eine Atmosphäre, in der sich die Grenzen zwischen Ausstellung und Besuchenden, zwischen Erde und All aufzulösen schienen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) stellte unter anderem simuliertes Mondgestein aus dem 3D-Drucker für die Ausstellung bereit.
Tätigkeiten/Leistungsprofil
Ausstellungsentwurf und -planung, Ausstellungs- und Informationsgrafik, Ausführungsplanung, Entwurf und Planung der Objektpräsentation, vorbereitende/Mitwirkung Vergabe, Projekt-und Produktionsmanagement, Planung Wanderung
Details
• Eröffnung: 27. Oktober 2020
• Ort: Universum Bremen, Bremen
• Auftraggeber: Universum FManagementgesellschaft
• Weitere Stationen: Musée de l’Air et
Fde l’Espace, Paris; CosmoCaixa,
FBarcelona; Museu de les Ciències,
FValencia; Pavilhão do
FConhecimento, Lissabon
• Größe: 650 m²
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Ausstellungsproduktion und Aufbau
• Falko Riepe
Produktion Druckgrafik
• Radebeuler Machwerk
Fotografie
• gewerkdesign: Kate Riep









































































