gewerk in the garden 3: Kollektive

Kooperation und Konsens oder Konkurrenz und Konflikt?

Spätestens seit der diesjährigen, gemeinschaftlich kuratierten documenta und der Istanbul Biennale dürfte klar sein: ein Trend hin zum Kollektiven zeichnet sich ab, vor allem in der Kulturlandschaft.

Ausstellungen und zahlreiche andere Projekte, die Produkt kreativer Arbeit sind, fallen vermehrt dadurch auf, dass sie nicht länger aus der Hand Einzelner stammen, sondern in der Gruppe erdacht, konzipiert und umgesetzt werden. Da stellt sich unweigerlich die Frage: ist der tradierte Mythos des individuellen Künstlergenies obsolet geworden?

Wir finden kreativ arbeitende Gruppen nicht nur in der Kunst – es gibt Architekturkollektive, Theaterkollektive, Kollektive von Filmregisseur*innen, ja sogar Kneipenkollektive – die Liste ist lang. Auch finden neue Ideen zu alternativen, hierarchiearmen Formen der Unternehmensführung, wie Selbstorganisation und genossenschaftliche Ausrichtung, vermehrt Beachtung. 

Was zeichnet die kollektive Praxis eigentlich aus? Und was bedeutet das im Kontext von Kunst- und Kulturproduktion? Was kann ein Kollektiv, was das Individuum nicht kann? Welche Herausforderungen birgt die kreative Arbeit in der Gruppe und was macht das eigentlich mit unserer Vorstellung von künstlerisch-kreativer Autor*innenschaft?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diesen Fragen auf der dritten Veranstaltung unserer Reihe »gewerk in the garden« nachgehen. Hierzu haben wir zwei Referenten eingeladen, die uns mit ihren Vorträgen einen Einblick in die Thematik aus theoretischer und anwendungsbezogener Perspektive gewähren.

Referenten
• Ingo Arend, Kunsthistoriker und Kulturjournalist
• Ezra Dilger, Kollektiv Plus X 

Projektteam

Gewerkdesign

Stefan Rothert Stefan Rothert
Birgit Schlegel Birgit Schlegel
Jens Imig Jens Imig
Christina Storch Christina Storch
Antoine Laurent Antoine Laurent
Georgina Prüßing Mascarenhas
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