Up to Space

Interaktive Wanderausstellung über die Geschichte der Raumfahrt

»Hurrah! Hurrah!« riefen zugleich Michel Ardan und Nicholl. In der That bewies diese dichte Finsterniß, dass das Projectil sich von der Erde entfernt hatte. Denn die damalige helle Beleuchtung des Erdbodens durch den Mondschein wäre den Reisenden sichtbar gewesen, wenn sie sich noch im Bereich seiner Oberfläche befunden hätten. Diese Dunkelheit lieferte auch den Beweis, daß das Projectil bereits über die Grenze der atmosphärischen Luftschichte gelangt war, denn das in derselben verbreitete zerstreute Licht hätte auf seine Metallwände eine Rückstrahlung ausgeübt, welche ebenfalls mangelte. Dieses Licht hätte die Linse des Gucklochs bestrahlt, und dieses Glas war unbeleuchtet. Es war also gar kein Zweifel mehr, daß die Reisenden sich von der Erde entfernt hatten. (Jules Verne: Reise um den Mond, 1870)

Die Wanderausstellung »Up to Space«, nach dem Universum Bremen in Paris, Barcelona, Valencia und Lissabon zu sehen, befasste sich dagegen mit der Gegenwart und Zukunft der bemannten Raumfahrt. Virtuelle Reisen ins All und zum Mond, der Alltag auf der Internationalen Raumstation (ISS) und das Gefühl der Schwerelosigkeit konnten erlebt werden. Interaktive Exponate erleichterten das Lernerlebnis. Materialien, Licht und echte Weltraumtechnologie schufen eine Atmosphäre, in der sich die Grenzen zwischen Ausstellung und Besuchenden, zwischen Erde und All aufzulösen schienen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) stellte unter anderem simuliertes Mondgestein aus dem 3D-Drucker für die Ausstellung bereit.

Gestaltungsprozess
Projektteam

Gewerkdesign

Jens Imig Jens Imig
Julia Junghänel Julia Junghänel
Gabriel Tecklenburg Gabriel Tecklenburg
Janine de Souza Janine de Souza
Victor Reichert
Janine Iser

Ausstellungsproduktion und Aufbau

  • Falko Riepe

Produktion Druckgrafik

  • Radebeuler Machwerk

Fotografie

  • gewerkdesign: Kate Riep
Ort

Das Universum Bremen ist ein interaktives Wissenschaftsmuseum, das sich in einem markanten, walähnlichen Gebäude mit 40.000 Edelstahlschindeln befindet. Auf über 4.000 Ausstellungsfläche können Besucher in den Themenbereichen Mensch, Natur und Technik über 300 Exponate selbst erforschen. Es ist ein ideales Ausflugsziel für Familien mit einem großen Außenbereich, dem „Turm der Lüfte“ und spannenden Mitmach-Stationen.

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