Fit im Forst

Der Fitnesspfad im Berliner Grunewald

Aktuell zu sehen in Forstrevier Dachsberg, Paulsborn im Berliner Grunewald

Ein zeitgemäßes und inklusives Bewegungsangebot in der Natur zu schaffen, kostenlos und öffentlich zugänglich für eine breite Zielgruppe – mit diesem Anliegen hat die Berliner Forsten zusammen mit dem Sport-Gesundheitspark Berlin e.V. gewerkdesign mit der Neugestaltung des Fitnesspfades im Revier Dachsberg des Berliner Grunewaldes beauftragt. Die zum Zeitpunkt der Beauftragung fast 20 Jahre alte, ehemals „Trimm-dich-Pfad“ genannte Fitnessstrecke bedurfte einer dringenden Neuausrichtung. Auch der frühere Name vermittelte ein problematisches Körper- und Gesellschaftsbild. In enger Zusammenarbeit mit den Auftraggeber*innen hat gewerkdesign unter dem Namen „Fit im Forst“ einen 1,4 km langen Gesundheitspfad mit 14 Freiluftgeräten konzipiert, welcher in erster Linie der Prävention der häufigsten durch Bewegungsmangel hervorgerufenen Krankheiten, der Freude an Bewegung im Freien und der Förderung eines allgemein gesundheitsbewussten Lebensstils dienen soll.

Das interdisziplinär in Workshops mit den Beteiligten erarbeitete Projekt, verfolgt dabei mit der Wahl der Materialien sowie des Produktions- und Standorts, einen nachhaltigen Ansatz und erfüllt darüber hinaus einen gesellschaftlichen Auftrag gesundheitlicher Bildung und Teilhabe. Der Gesundheitspfad wurde in einem Bereich des Berliner Grunewalds errichtet, der sowohl ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet als auch Flora-Fauna-Habitat- (FFH) und Vogelschutzgebiet (SPA-Gebiet) ist. Durch die Verwendung von reversiblen Bodenankern statt Betonfundamenten, als Befestigung der analog funktionierenden Sportgeräte, wird der Schutz der Landschaft gewährleistet, da nicht dauerhaft in die Böden und damit Flora und Fauna eingegriffen wird. Grafische Figuren erläutern die Übungen und jeweils spezifische Krankheitsprävention. Ihr Illustrationsstil ist genderneutral und körperlich eher durchschnittlich anmutend, die Didaktik niederschwellig und durch das begleitende Maskottchen des Reviers, den Dachs, bewusst locker im Vermittlungston.

Das naturbelassene Eichenholz stammt aus nachhaltiger und regionaler Forstwirtschaft in Brandenburg. Der unlackierte Edelstahl ist äußerst langlebig und zu 100 % recycelbar. Auf Kunst- und Verbundstoffe wird gänzlich verzichtet. Die verlängerten Entspannungsphasen zwischen den Stationen laden zum bewussten Erkunden des Naturschutz- und Erholungsgebiets ein und tragen auch zur psychischen Entlastung bei.

Gestaltungsprozess
Projektteam

Gewerkdesign

Stefan Rothert Stefan Rothert
Antoine Laurent Antoine Laurent
Gabriel Tecklenburg Gabriel Tecklenburg

Bau und Aufbau

  • Team Falko Riepe

Fotografie

  • gewerkdesign
  • Gabriel Tecklenburg
  • Lucie Behrens
Presse
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